Kunstverein-Schnack kommt gut an

Am 20. Mai folgten zahlreiche Mitglieder des Kunstvereins sowie Gäste der Einladung zum Kunstverein-Schnack ins Kulinar 36. In lockerer und entspannter Atmosphäre wurde angeregt geschnackt, gelacht und sich ausgetauscht. Inke Asmussen informierte die Teilnehmenden über bevorstehende Termine und Veranstaltungen des Vereins und stellte außerdem einige Vorstandsmitglieder mit ihren jeweiligen Aufgabenbereichen vor.

Meike Roos berichtete anschaulich von den Vorbereitungen zur Ausstellung »NATUR« im Arten Eden in Eggebek. Die Vorfreude auf die Vernissage war deutlich spürbar, ebenso das große Interesse an der Ausstellung, bei der sowohl Bilder als auch Skulpturen gezeigt werden. Präsentiert werden Werke von Mitgliedern des Kunstvereins sowie von Künstlerinnen und Künstlern des NaKu e. V. Eckernförde.

Ein weiteres schönes Angebot brachte Jutta Heilmann, Vorsitzende des NaKu e. V., mit: Sie bot den Mitgliedern unseres Kunstvereins die Möglichkeit, während der »Offenen Ateliers« im kommenden Frühjahr in den Räumlichkeiten auf der Carlshöhe auszustellen.

Wer zwischendurch noch Lust hatte, konnte ganz in Ruhe die aktuelle Ausstellung „Islandreise – Þetta reddast“ im Quartier 36 besichtigen. Es hat viel Freude gemacht, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig besser kennenzulernen. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen im Kulinar 36. Bis dahin!

Zweiter Künstlerstammtisch

Der zweite Künstlerstammtisch des Kunstvereins war mit 16 Teilnehmenden nicht nur gut besucht, sondern auch ausgesprochen lebendig. Als Einstieg in den Abend sorgte Klaus Müller für Schwung – mit einem »kurzen« Kunstreferat zum Thema »Kunst – was soll das?«. Die Anführungszeichen sind dabei durchaus ernst gemeint, denn aus dem kurzen Impuls entwickelte sich rasch eine ausgiebige, engagierte und stellenweise auch leidenschaftliche Diskussion. Es ging um nicht weniger als die Stellung und Wertigkeit von Kunst und Kultur in unserer heutigen Zeit, wo fortlaufend finanzielle Mittel für Kultur– und Kunstprojekte auf allen Ebenen gekürzt werden, bis hin zu Unterrichtsausfällen in Fächern wie Musik und Kunst an unseren Schulen. Und wer entscheidet das eigentlich?

Der Austausch zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Perspektiven innerhalb der Runde sind – und wie anregend genau diese Vielfalt sein kann. Dabei wurde auch deutlich, dass ein Künstlerstammtisch keine einfache Angelegenheit ist. Die Vorstellungen darüber, wie ein solcher Austausch aussehen soll, sind ebenso unterschiedlich wie die inhaltlichen Positionen selbst: freies Gespräch oder klare Struktur, Diskussion oder Präsentation, Zuhören oder Mitmachen? Bestimmt von jedem etwas, aber wir üben noch!

Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Annegret Vahle noch die zukünftige Ausstellung »Irische Impressionen« von Claus Vahle vor und gab damit einen inspirierenden Ausblick auf das Kommende. So endete der Abend mit neuen Denkanstößen, Vorfreude auf die nächste Ausstellung und der leisen Erkenntnis: Ein Künstlerstammtisch ist vielleicht nicht einfach – aber genau deshalb unbedingt lohnenswert.

Kultur im Innenhof

Am Freitag, 27. Juni 2025, luden der Kunstverein Schleswig und Umgebung, das Helios Klinikum und das Schleswig-Holsteinische Landestheater zum dritten Mal zu »Kultur im Innenhof« ein.
Dieser Abend wurde ein ganz großer Erfolg. Allein die Kulisse des Innenhofes des Verwaltungsgebäudes der Helios Fachklinik bot den zahlreichen Gästen bei strahlender Sonne einen tollen Anblick mit den weißen Fassaden, dem zentralen Brunnen, den Sitzgruppen unter den Sonnenzelten und den zwei Rosenbüschen vor den Arkaden.
Hier begrüßte die Vorsitzende Inke Asmussen die Mitglieder und Gäste und stellte die mitgebrachten Bilder zum diesjährigen Motto »Liebe« vor, ebenso das Jazztrio mit dem Bassisten Kai Stemmler und dem Gitarristen Jorik Voit. So begeisterten wir uns über die unvergleichlich schöne Stimme von Miriam Sauls, die ihre innigen Lieder mit voller Kraft der LIEBE widmete. Trotz der unvermutet eingebrochenen Kälte »erklatschte« sich das Publikum eine Zugabe. Inke Asmussen begrüßte außerdem schon zum zweiten Mal die Schauspielerin Karin Winkler und den Schauspieler René Rollin vom Schleswig–Holsteinischen Landestheater. Beide bildeten den künstlerischen Mittelpunkt des Abends mit ihrer, von René Rollin zusammengestellten, Lesung über das Liebesleben Bertolt Brechts. Eine bemerkenswerte Konstellation der Liebe zwischen einem Mann und zig Frauen, brillant vorgetragen.
Mit Brezeln, Dip und Wein wurde der Abend genossen, bis die abendliche Kälte die Gäste nach Hause trieb. Den Erlös der Veranstaltung übergab Inke Asmussen an die Vorsitzende des Fördervereins für Palliativmedizin im Helios Klinikum Schleswig, Frau Ines Bohne.

Text: Christian Conrad
Fotos: Meike Roos und Horst Hoppe
Impressionen

Gemütlicher Jahresausklang in der Wikingerschänke

Einmal ganz anders fanden sich Mitglieder unseres Vereins zum Jahresende zu einem gemütlichen Beisammensein in der Wikingerschänke in Busdorf ein. Das Buffet bot drei verschiedene Spareribs vom Wildschwein, vom Rind und vom Schwein an. Dazu gab es viele verschiedene Salate und Beilagen, die alle aus »feinheimischen« Gemüsen und Zutaten gezaubert waren. So kamen auch Vegetarierinnen und Veganerinnen zu ihrem Recht. Annegret Vahle hatte einige Spiele vorbereitet, die wir aber auf einen anderen Tag verschieben mussten. Die Tafel war so lang, dass es schwierig gewesen wäre, alle zu erreichen. Insgesamt haben sich wohl alle wohl gefühlt und es fanden interessante Gespräche statt. Wir waren uns einig, dass wir uns auf ein neues Jahr der Kunst freuen.

Frohes neues Jahr wünscht Euch/Ihnen Ihre Inke Asmussen!

Kultur im Innenhof 2024 »Hoffnung«

Fotos: M. Roos und J. Tschesch

Das Besondere der Veranstaltung in diesem Jahr war, dass zum Thema »Hoffnung« die Zusammenarbeit des Helios Klinikums, unseres Kunstvereins und dem Schleswig-Holsteinischen Landestheaters ein besonderes kulturelles Erlebnis möglich machte.

Karin Winkler, Schauspielerin am Landestheater, las unter widrigsten Bedingungen und in beeindruckender Weise Texte über die Würde des Menschen und deren Verankerung in den jeweiligen Fassungen unseres Grundgesetzes. René Rollin, ebenfalls Landestheater, trug das »Vorspiel auf dem Theater« aus Goethes FAUST 1 vor und überzeugte mit seiner großen schauspielerischen Kraft. Gerhard Breier begleitete den Abend mit ausgesucht schönen Melodien. Unsere kunstschaffenden Mitglieder zeigten, wie auch schon in den Vorjahren, eine kleine Auswahl ihres Könnens in der Freiluftgalerie des schönen Innenhofes des Verwaltungsgebäudes. Leider setzte, fast pünktlich zum Auftakt des Abends, starker Regen ein und in Windeseile wurde aus unserer »Open-Air-Veranstaltung« ein wirklich gemütlicher »Indoor-Kultur- Event«. Ganz anders als geplant, aber dafür sehr intensiv, erlebten wir einen Kulturabend der besonderen Art.

Einweihungsfeier unserer neuen Räume

Am 25. April 2024 war es soweit, die neuen Räume des Kunstvereins Schleswig und Umgebung e. V. konnten eingeweiht werden. Im Mühlental 5 in Schleswig befinden sich nun in einem ehemaligen Magazingebäude des Helios Klinikum Schleswig unser großzügiger Konferenzraum, zwei Malräume, ein Archiv und ein Musikzimmer. Alle Räume sind hell und freundlich und wir freuen uns auf viele kreative Stunden. Die Räume werden uns dankenswerter Weise vom Helios Klinikum unentgeldlich zur Verfügung gestellt.
Inke Asmussen (1. Vorsitzende) bedankte sich in ihrer Begrüßungsrede ausdrücklich bei allen, die geholfen haben, vom Kreativhuus ins Mühlental umzuziehen.
Gleichzeitig würdigte der Kunstverein auch das Wirken und Engagement unseres ehemaligen 1. Vorsitzenden Jürgen Wind, der viele Jahre Außerordentliches für den Kunstverein geleistet hat.
Abgerundet wurde die Feier mit einem geselligen Zusammensein am „Bring your own“ Buffet, das von den Mitgliedern liebevoll gestaltet wurde.

Fotos: Joachim Tschesch

25 Jahre Kunstverein

Am 17. April 2011 beging der Kunstverein Schleswig und Umgebung e. V. sein 25–jähriges Jubiläum mit einem Festakt im Kasino des Helios Klinikum Schleswig. »Wer sagt, was Kunst ist? Was „gut“ und was „schlecht“ ist? Uns interessiert nicht die Meinung von „Kulturpäpsten“,
uns rührt nicht der Hauch des Ewigen, wenn große Namen in die Debatte geworfen werden. Wir wollen nicht die ehrfurchtsvolle Erstarrung, sondern schöpferisches Leben und Chancen für die Lobbylosen
Mit diesem Auszug aus einer Presseveröffentlichung der Aktivgruppe des Kunstvereins Schleswig und Umgebung im Jahre 1987, die selbst nach 25 Jahren noch den Geist unseres Vereins verkörpert, eröffnete Jürgen Wind (1. Vorsitzender) seine Festansprache und begrüßte die anwesenden Gäste. Dr. Hans-Joachim Hupe (stellvertretender Vorsitzender) würdigte in seiner Rede den Künstler und Gründungsmitglied Gerd Guse, dessen Werke bei einem Empfang, anschließend an den Festakt im Helios Klinikum, im Kreativhus gezeigt wurden. Dort war Zeit in alten Erinnerungen zu schwelgen und sich bei einem kleinen Imbiss über die vergangenen Jahre auszutauschen und neue Pläne für eine aktive Zukunft zu schmieden.

Impressionen
Fotos: Kai Labrenz